Nahrungsergänzung

Erfahrung- Rechtsdrehende Milchsäure 

Wir wissen nun, dass der gesunde Darm genügend rechtsdrehende Milchsäure herstellt, und dadurch die Energieproduktion in der Leber anregt und den pH-Wert senkt. Rechtsdrehende Milchsäure ist darüber hinaus in vielerlei Hinsicht  der Schlüssel zu Gesundheit und Wohlbefinden. Lesen Sie wie der Fermentationsprozess mit Milchsäurebakterien schon seit Jahrtausenden Einfluss auf unsere Darmbakterien und Gesundheit hatte.

Die Fermentierung von Nahrungsmittel, ob zu Haltbarmachung oder um ein Nahrungsmittel leichter verdaubar bzw. bekömmlicher zu machen, ist so alt wie die Menschheit selbst. Vom Sauerkraut über Sauerteigbrot bis zum Matjeshering, vom Käse über Joghurt bis zum Kefir wurden diese Lebensmittel wegen Ihres Geschmacks und Ihrer gesundheitsfördernden Eigenschaften geschätzt. Gerade in unseren Breiten stellte das Sauerkraut, für viele Jahrhunderte, eine lebensnotwendige Vitalstoffquelle während der Winterzeit dar. In den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts entdeckte der russische Forscher Metchnikow die positiven gesundheitlichen Effekte von milchsauren Produkten und brachte die Langlebigkeit der Völker bei denen diese Produkte zur Hauptnahrung zählten mit der Milchsäure in Verbindung.

Leider verschwinden immer mehr dieser milchsauer vergorenen Nahrungsmittel von unserem modernen Speiseplan, bzw. werden durch ultrahocherhitzte „tote“ Nahrungsmittel ersetzt. Milchsauer vergorene Nahrungsmittel sind jedoch ein unschätzbar wichtiger Bestandteil einer gesunden Ernährung. Sie fördern nicht nur die Verdauung, sondern sorgen auch für ein optimal funktionierendes Immunsystem. Bei einer kurzen Suche nach wissenschaftlichen Artikeln über die gesundheitliche Bedeutung von milchsauer vergorenen Lebensmitteln, fand ich folgende Erkenntnisse: 

- erhöhte Wertigkeit als Nahrungsmittel (erhöhter Nährstoffgehalt, bessere Aufnahme) 

- Behandlung von Darminfektionen (mit z.B. Salmonellen und Shigellen) 

- Verbesserte Verwertung von Milchzucker und bessere Verträglichkeit von Milchprodukten (z.B. bei Laktoseunverträglichkeit) 

- Wachstumshemmung bei bestimmten Tumoren 

- Senkung des Serum- Cholesterin- Spiegels 

Eine Möglichkeit rechtsdrehende Milchsäure selbst zu produzieren ist körperliche Belastung. Sie müssen dabei jedoch den aeroben Trainingsbereich verlassen und damit über die sogenannte Laktatschwelle hinaus belasten. 

Während bis vor ein paar Jahren die meisten Trainer und Athleten die Milchsäure im Muskel noch als Zeichen eines übertriebenen Trainings und als schädlich sahen, zeigt sich jetzt, dass das Gegenteil wahr ist. Die bei muskulärer Belastung produzierte Milchsäure hilft den Muskelzellen mehr Energie in kürzerer Zeit herzustellen. Ein Teil des Trainingseffekts ist sogar die Fähigkeit der Muskeln, die Aufnahme und Verwertung der Milchsäure schrittweise zu steigern. Auch ist inzwischen bekannt, dass die Milchsäure nicht für den Muskelkater verantwortlich ist. Die Milchsäure wird so schnell verwertet (auch ohne Massage), dass schon eine Stunde nach einem erschöpfenden Training keine Milchsäure mehr nachweisbar ist. Der Muskelkater taucht jedoch erst ein bis zwei Tage nach dem Training auf und wird trainingsbedingten Mikroverletzungen der Muskelfasern zugeschrieben.

Die moderne Sportmedizin geht sogar noch einen Schritt weiter. Man vertritt nun die Ansicht, dass in den Muskelzellen Glykogen und Glucose zu Milchsäure abgebaut werden und erst diese Milchsäure zur Energiegewinnung in den Mitochondrien verwendet wird. Dabei stimuliert, wie erwähnt, ein erhöhter Michsäuregehalt in den Muskeln eine vermehrte Bildung von neuen Mitochondrien (Zellkraftwerken) und ein trainierter Muskel unterscheidet sich von einem untrainierten vor allem dadurch, dass er ein Vielfaches an Mitochondrien pro Muskelzelle hat. Diese Tatsache ist jedoch nicht nur für Sportler von Bedeutung. Wir werden später sehen, dass ein Mangel an funktionstüchtigen Mitochondrien in unseren Geweben mit schweren Erkrankungen wie Krebs einhergehen kann.

Aber zurück zur Milchsäure aus Nahrungsmitteln. Wissenschaftler der University of Leichester fanden kürzlich, dass milchsauer fermentierte Früchte verbesserte gesundheitliche Effekte im Vergleich zu sauren Milchprodukten aufweisen. Sowohl die Anzahl an probiotischen Keimen als auch die probiotischen Qualitäten wären in milchsauer vergorenen Fruchtmischungen „dramatisch erhöht“. 

Aber auch Milchprodukte profitieren von der milchsauren Vergärung. Wussten Sie, dass gestockte Milch (Rohmilch, die außerhalb des Kühlschranks aufbewahrt wird und nach ein paar Tagen von enthaltenen Milchsäurekeimen verarbeitet wurde) mehr Vitamine enthält als die beste rohe Bio- Milch? Aber auch vergorene Früchte, Gemüse und Körner haben einen erhöhten Gehalt an Makro- und Mikronährstoffen. So steigt auch die Bioverfüfbarkeit der enthaltenen Aminosäuren, besonders von Lysin mit seinen antiviralen Effekten. Im Sauerkraut wurde zum Beispiel eine erhöhte Aktivität von Vitamin C und A im Vergleich zum unvergorenen Krautkopf nachgewiesen. 

Menschen die normales Brot schlecht vertragen, haben oft Probleme mit der Phytinsäure in den verwendeten Körnern. Diese Phytinsäure wird beim Ansetzen eines Sauerteigs abgebaut und das Brot so verträglicher. Da die Phytinsäure jedoch ein sogenanntes „Antinutrient“ ist und Mineralstoffe im Darm blockiert, trägt die milchsaure Vergärung (Sauerteig) so auch zu einer besseren Mineralstoffversorgung bei.

Milchsäure stimuliert die Produktion von Glykogen in der Leber und verbessert so unsere Fähigkeit Energie freizusetzen. Auch werden so überschüssige Kohlehydrate leichter zugänglich gespeichert, als wenn sie in Fette verwandelt und abgelagert werden. Unser Herz und unser Gehirn können Milchsäure direkt zur Energiegewinnung nutzen. Das Herz deckt so 80% seines Energiebedarfs durch die Milchsäure. Auch verbessert Milchsäure unsere Stressresistenz. Sie fördert die Freisetzung von Hormonen wie z.B. Testosteron und Wachstumshormon und hat so auch einen direkten Effekt auf die Bildung und Freisetzung von adulten Stammzellen. 

Wie Sie kürzlich im Fernsehen erfahren konnten, verderben sogenannte Naturjogurts kaum und können lange über das Ablaufdatum hinaus gegessen werden. Woran liegt das? Nun durch den Zusatz von Milchsäure produzierenden Keimen entsteht ein saures Milieu, das der Entwicklung von Fäulnisbakterien entgegensteht. Über Jahrhunderte wurden Butter, Sahne und Milch aber auch verschiedene Gemüse auf diese Weise haltbarer gemacht. Die in diesen Produkten dann vorhandenen Milchsäurekeime besiedelten nach dem Verzehr den Dünndarm und halfen so den Darm gesund zu halten. Ein Schlüsselelement dieser Gesunderhaltung ist meiner Ansicht nach die Freisetzung mikroskopisch kleiner, aber bewegungsaktiver Teilchen, die sogenannten Symbionten. Diese Symbionten sind lebendige Eiweißteilchen, welche Nährstoffe gezielt ins Blut und in die Zellen transportieren. Wenn Sie einen Blutstropfen unter dem Dunkelfeldmikroskop ansehen, können Sie diese Symbionten als ein sich selbst bewegendes „Schneegestöber“ erkennen. Sie sehen sofort, dass diese Teilchen die eigentliche Vitalität des Blutes ausmachen. Die Symbionten tragen dazu bei, dass im Körper Nährstoffe gezielt dort hin transportiert werden, wo sie gebraucht werden. Sie sind Träger von Photonenenergie und Informationen und vermitteln zwischen Umwelt, Nahrung und Körper. Leider ignoriert unsere Universitätsmedizin diese kleinen Teilchen vollständig. Meines Erachtens ist die Symbiontenbildung jedoch mindestens so wichtig wie die Bildung von Milchsäure im Darm. Für beides brauchen Sie Milchsäure Produzierende Bakterien. 

Krebs nur bei Übersäuerung?

Der Nobelpreisgewinner Dr. Otto Warburg stellte schon in der 30er Jahren fest, dass Krebszellen nur in einem mit Sauerstoff unterversorgtem Gewebe gedeihen können. Wenn die Körperzellen und Gewebe übersäuern (pH Werte von 6,5 bis 7,0), verlieren sie die Fähigkeit zur Sauerstoffaufnahme und erlauben so den Krebszellen zu gedeihen. Andererseits können Tumorzellen in alkalischen Geweben (pH höher als 7,0) kaum überleben, da dort die Sauerstoffsättigung zu hoch ist. Alkalische Gewebe können so bis zum 20-fachen der Sauerstoffkonzentration von sauren Geweben erreichen, was laut Dr. Warburg ein weiteres Wachstum von Tumorzellen unmöglich macht. In einem Gewebe mit einem pH Wert von 7,5 bis 8 können also weder Krebszellen, noch krebserregende pathogene Keime (Viren, Bakterien, Pilze) überleben. Gesundes Gewebe hat also einen pH-Wert von ca. 7,5 und einen hohen Sauerstoff-Gehalt.

Wie kommt es zu dieser Gewebs-Übersäuerung? 

Stress = Widerstand gegen das was IST

Der Hauptgrund für Gewebsübersäuerung ist wohl anhaltender Stress. Dieser verursacht eine Erschöpfung der Nebennierenrinde und so einen Abfall der vorher erhöhten Adrenalinwerte in den Zellen und Geweben. Adrenalin wird von der Nebenniere freigesetzt, damit in den Zellen gespeicherte Glucose zur Energiegewinnung verwendet wird. Eine Erschöpfung der Adrenalinausschüttung führt so zu erhöhten Glukosewerten in den Zellen. Die Zellen beginnen Glukose (Zucker) anaerob zu verstoffwechseln wodurch vermehrt saure Stoffwechselschlacken entstehen. Der pH wert sinkt ab und die Sauerstoffaufnahme verschlechtert sich. Die erhöhten Glukosewerte ziehen Erreger an, welche in den Zellen die überschüssige Energie vewerten. Diese Erreger stehen dann hinter der Zellmutation und Krebszellentstehung. Diese Verschiebung des Zellstoffwechsels in den anaeroben Bereich wird nach seinem Entdecker auch Warburg-Zyklus genannt. Die entstandenen Bakterien Viren, Pilze und Parasiten schädigen uns und übersäuern den Körper weiter durch ihre Stoffwechselprodukte. Es entsteht der Teufelskreis der chronischen Krankheit. 

Als zweiten wichtigen Faktor bei der Entstehung der Gewebsübersäuerung ist unsere Ernährung zu sehen. Jedes Nahrungsmittel hat einen Effekt auf den pH-Wert unserer Gewebe. Rohe Früchte und Gemüse, die in einer für den jeweiligen Stoffwechseltypen ausgewogenen Menge verzehrt werden, fördern z.B. das alkalische Milieu, während Zucker, raffinierte Fertigprodukte, Erfrischungsgetränke, Alkohol, Kaffee etc. ein saures Milieu fördern. 

Wenn Sie anfangen möchten ihren Stoffwechsel in die richtige Richtung zu bewegen, dann gebe ich Ihnen 3 Empfehlungen zum Anfang (als Ihre ersten Schritte zu einem phantastischen Körpergefühl!): 

1, lassen Sie überall wo Sie nur können den Zucker weg! 

2, gehen Sie jeden Tag mindestens 30 Minuten spazieren! 

3, nehmen Sie einen milchsauer vergorenen Saft zu sich!

Wie kann ich meinen Körper und meine Gewebe erfolgreich entsäuern?

Eine Alkalisierung ist vor Allem dann notwendig, wenn Sie bereits an Erkrankungen leiden, welche mit einer chronischen Gewebsübersäuerung einhergehen und  von dieser mit-verursacht sind. Hier eine (unvollständige) Aufstellung: Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises, Arthrosen aller Art, z.B. Rheuma der Gelenke, Weichteilrheuma, Neuralgie, Neuritis, Gicht, Knochentumor, entzündliches Rheuma (Arthritis), Bandscheibenvorfall, Myalgien, schwere Bandscheibendegeneration, Ischias, Arthrose einschließlich der Degeneration der Gelenksknorpel, Herz-Kreislauferkrankungen, Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts, Lebererkrankungen, Asthma bronchiale, Diabetes Typ 2, Migräne, Osteoporose, Haarausfall, Niereninsuffizienz, Hauterkrankungen (auch Neurodermitis), Nerven- und Gemütskrankheiten, Durchblutungsstörungen und Zahnerkrankungen.

Eine der schwersten Erkrankungen, welche laut Dr. Waltraud Fryda auf einer Übersäuerung aufbaut, ist der Krebs. Hier ein Ausschnitt aus ihrem Buch: Diagnose: Krebs „Ein Krebspatient leidet immer an einer Übersäuerung seiner Gewebe. Um den Tumorzellen ihre Lebensgrundlage zu entziehen, muss der Gewebs-pH-Wert von sauer Richtung alkalisch verschoben werden.” Genau das ist die Stärke der rechtsdrehenden Milchsäure. Während andere Säuren, wie z.B. die Zitronensäure noch zur Übersäuerung der Gewebe beitragen, hat die rechtsdrehende Milchsäure stark entsäuernde Eigenschaften. Dies geschieht hauptsächlich über die Ankurbelung der Herstellung von ATP in den Mitochondrien und über die Förderung der Sauerstoffaufnahme in die Zellen und Gewebe. Hierdurch wird, wie bereits erwähnt, die Sauerstoffaufnahme bis um das 20-fache erhöht!

Wenn Sie genügend rechtsdrehende Milchsäure zu sich nehmen (etwa 1 Gramm/Tag), erreichen Ihre Zellen automatisch den optimalen pH- Wert von 7,4. Dies ist die wichtigste Grundlage um eine Umkehrung des krebsfördernden Gärstoffwechsels zu erreichen. Zudem fördert die rechtsdrehende Milchsäure die Freisetzung von Adrenalin und so den Abbau der schädlichen Zuckerablagerungen in den Zellen. Der Abbau von überschüssiger Glukose in den Zellen ist enorm wichtig, um das Wachstum des viren- und bakterienhaltigen Pilzgeflechts in den Geweben zu verhindern. Diese "Schamrotzer" hemmen die oxidative Energiegewinnung in den Zellen und fördern so den Krebs. Zuletzt hemmt die rechtsdrehende Milchsäure die Zellteilungsrate der Tumorzellen, indem es die zellteilungs- beschleunigende linksdrehende Milchsäure aus den Geweben verdrängt und in ein neutrales “Razemat” abbaut, das leichter ausgeschieden werden kann.

Dr. Fryda schreibt über die Schwierigkeit die Übersäuerung der Gewebe alleine über die Ernährung auszugleichen folgendes: “ Um den Stoffwechsel der Tumorzellen zu stören, muss also möglichst schnell eine Alkalisierung der Gewebe eingeleitet werden. Dies ist jedoch leichter gesagt als getan, da die durch die basische Ernährung aufgenommenen alkalischen Stoffe zuerst in das Blut aufgenommen werden, wo sie sofort als Puffersubstanzen gebraucht werden und so nicht mehr für die Gewebe zur Verfügung stehen.” Dabei versucht der Organismus Alles um den Gewebs- pH- Wert konstant bei 7,4 zu halten, was äußerst wichtig für die reibungslose Funktion des Zellstoffwechsels ist. So haben z.B. Enzyme ein sehr enges pH-Fenster für eine optimale Aktivität. Ändert sich der PH-Wert nur um 0,2 Punkte, so halbiert sich die Aktivität dieser so wichtigen Stoffwechsel-Regulatoren. Auch Hormone wie z.B. das bereits erwähnte Adrenalin sind in ihrer Funktion pH-Abhängig.

Wichtig ist es zu wissen, dass die Verschiebung des Gewebs-pH-Wertes eine gegenläufige Verschiebung des Blut-pH-Wertes verursacht. So ist der pH-Wert des (venösen) Blutes um den selben Faktor in´s Basische verschoben, wie der Gewebs-pH-Wert in´s Saure verschoben ist. 

Bei einer Gewebsübersäuerung ist das (venöse) Blut also immer alkalisch (basisch). 

Da wir schon gelernt haben, dass eine Alkalisierung zu einer höheren Sauerstoffaufnahme führt, verstehen wir nun auch, dass bei einer Gewebsübersäuerung das zu alkalische venöse Blut hohe Sauerstoffwerte aufweist. Hierdurch entsteht eine Verringerung der weiteren Sauerstoffaufnahme in das arterielle Blut bei der Lungenpassage. Das Blut hält sozusagen den Sauerstoff fest und die Gewebe leiden unter Sauerstoffmangel. Im gesunden Zustand weist das venöse Blut eine viel niedrigere Sauerstoffsättigung auf. So wird das Sauerstoffgefälle zwischen dem arteriellen Blut und dem venösen Blut ausgeprägter und es kann mehr Sauerstoff an das Gewebe abgeben werden.

In einem gesunden Organismus wird die Entsäuerung der Gewebe durch einen gleichbleibend hohen Spiegel an rechtsdrehender Milchsäure gewährleistet. Diese muss entweder über die Ernährung oder über körperliche Belastung ständig “aufgefüllt” werden. Frau Dr. Fryda schreibt: "Die Zufuhr von rechtsdrehender Milchsäure mag dem Laien als unlogisch erscheinen. Es zeigt sich jedoch, dass nach genau 5 Wochen regelmäßiger Zufuhr von rechtdrehender Milchsäure der Gewebs- pH- Wert wieder ansteigt”. Dies wurde auch durch meine eigenen Messungen (BTA- biologische Terrain Analyse nach Prof. Vincent) immer wieder bestätigt. Während der 6. Woche der Milchsäurezufuhr kommt es immer wieder zu starken Entsäuerungsschüben. Diese können kurzfristige Überlastung der Ausscheidungsorgane zur Folge haben und sich z.B. über Hautreaktionen zeigen. Der Schweiß und Urin sind dann sehr sauer und auch der Stuhl riecht dann oft stark säuerlich. Frau Dr. Fryda beobachtete in dieser 6. Woche der Einnahme von rechtsdrehender Milchsäure, dass die Patienten sich unwohl fühlten und reizbar und depressiv waren. 

Diese Phase hält jedoch nur 3-4 Tage an und man soll in diese Zeit die Zufuhr von Rechtsmilchsäure nicht unterbrechen. Nachdem diese “Umstellungsreaktion” überwunden ist, stellen sich oft erstmals seit Jahrzehnten nach und nach wieder normale Gewebs-pH-Werte ein. Frau Dr. Fryda schreibt: “Dies wird jedem weiteren Tumorwachstum die Grundlage entziehen.” Die Nieren und die Leber werden wieder mit Ihren Ausscheidungsfunktionen zurechtkommen. Unterstützen müssen Sie diese gesamte Umstellung jedoch indem Sie jeden Zucker weglassen und die Aufnahme von tierischem Eiweiß und Weißmehlprodukten weitestgehend einschränken. Oft hat sich eine sogenannte Budwig-Ernährung (Leinsamenöl und Quark bzw. Hüttenkäse) in dieser Phase als besonders hilfreich erwiesen. Die rechtsdrehende Milchsäure kann nun die schädliche linksdrehende Milchsäure, welche im Tumor produziert wurde, neutralisieren. Dies ist besonders wichtig, da hierdurch der Reiz zur Zellteilung gemildert wird. Die Adrenalin- Freisetzung und Funktion wird verbessert und die aerobe Glukoseverwertung angekurbelt.

Die rechtsdrehende Milchsäure können Sie sich theoretisch selbst herstellen, indem Sie Früchte und Gemüse mit Lactobazillen vergären. Die Schwierigkeit besteht jedoch darin, eine alkoholische Gärung zu vermeiden und nur die Keime zu vermehren, welche tatsächlich Rechtsmilchsäure produzieren. Auch gilt es ein weiteres Phänomen zu beachten: Es gibt unterschiedliche Familien von Bakterienstämmen, welche alle rechtsdrehende Milchsäure produzieren. Die einen nehmen Sauerstoff auf und geben Stickstoff ab und die anderen nehmen  Stickstoff auf und geben Sauerstoff ab. Man sollte also nur die zweite Art von Bakterien verwenden. Wenn diese Milchsäurestämme dann in Ihrem Darm wieder Aktivität aufnehmen, dann stellen Sie Sauerstoff her, welcher sowohl die Fäulnisbakterien als auch die Pilze (Candida) vertreibt. 

Wenn Sie sich am leicht säuerlichen Geschmack der milchsauer vergorenen Lebensmittel stoßen, so liegt das vielleicht am Widerstand des übersäuerten Organismus, entsäuert zu werden. Die Übersäuerung geht fast immer mit einem Gemütszustand einher, welcher die Tendenz hat, sich aufrecht zu erhalten. 

Kann ich im Urin messen ob ich übersäuert bin?

Ein Wort zur pH-Messung über den Urin: Bitte bedenken Sie, dass 98% der Erwachsenen mehr oder weniger übersäuert sind. Typischerweise finden sie also z.B um ca. 6 Uhr, 12 Uhr und 18 Uhr einen sauren Urin (pH 4-6,5) und um ca. 9 Uhr und 15 Uhr einen basischen Urin (pH 8). Dies zeigt an, dass trotz Übersäuerung immer noch eine Ausscheidung von Stoffwechselschlacken und Säuren erfolgt. Hierbei ist es ein gesundes Zeichen, wenn der sauerste pH-Wert und der basischste pH-Wert mindestens eine volle pH-Stufe auseinander liegen. Wenn Sie jedoch nur noch sauren Urin ausscheiden, oder die Schwankungen zwischen dem basischsten und sauersten Urin weniger als eine pH-Stufe auseinander liegen, kommt es zum Rückstau und zur Säurestarre im Gewebe. Dann kann der Köper seine sauren Stoffwechselschlacken nicht mehr adäquat ausscheiden und ein schnelles Handeln tut Not. Bitte lassen Sie sich bei einer solch staken Übersäuerung immer von einem kompetenten Arzt oder Heilpraktiker begleiten!

Eleminieren Sie was Sie “sauer” macht. Stress und Übersäuerung

Wie wir bereits gesehen haben wird die Übersäuerung der Gewebe hauptsächlich durch eine Erschöpfung der Nebennieren und die dadurch verringerte Adrenalinfreisetzung verursacht. Hierbei wird eine totale Erschöpfung durch eines oder mehrere stressvolle Ereignisse mit starken negativen emotionalen Reaktionen, oft in wenigen Monaten so manifest, dass es keinen Raum zur Erholung zu geben scheint. Traumatische Ereignisse entziehen uns dabei nur durch unsere konditionierte Reaktion alle Kraft. Wir können ein bestimmtes Ereignis einfach nicht akzeptieren- “unter gar keinen Umständen” sozusagen. Zusätzlich machen uns die hierdurch entstehenden „Ablehnungsreaktionen” wie Hass, Wut und Trauer auch dadurch zu schaffen, dass wir sie nicht ausleben “dürfen”. Wir sind in einem permanenten Konflikt, den unser Körper wie die urzeitliche Extremsituation “Tiger greift an” wahrnimmt- und das andauernd. Die Adrenalinproduktion wird zunächst erhöht; die Nebennieren verdicken sich; aber nach 6-8 Wochen ist “der Ofen aus” und es tritt eine tiefe Erschöpfung ein. Die Erschöpfung des Adrenalins führt dann zur Glukosespeicherung in den Zellen, der Gärstoffwechsel nimmt zu und die Übersäuerung wird zur „Säurestarre“.

Hier können nur zwei Wege heraus führen. Zum einen müssen Sie eine Therapie finden in der Sie die aufgestauten Widerstands- Emotionen zum Ausdruck bringen können, um ihnen so ihre Kraft zu entziehen. Zum anderen können wir nur dann Erlösung von unserem Trauma erhoffen, wenn es uns gelingt, alles das was IST zu akzeptieren. Unser ICH macht uns manchmal vor, als ob durch das Akzeptieren eine Art Zustimmung und damit Unterwerfung passieren würde. Aber in Wirklichkeit bedeutet Annehmen ja nur das Anerkennen des Status Quo, also dessen was tatsächlich IST. 

Meiner Meinung nach ist das anhaltende NEIN zu Ereignissen in unserer Kindheit oder Vergangenheit strukturgebend für das, was wir später Persönlichkeit nennen. Gleichzeitig scheint es mir, als ob das Leben die Aufgabe hat, uns immer wieder mit Situationen zu konfrontieren, die in Ihrem Kern eine Ähnlichkeit mit dem ursprünglichen traumatischen Ereignis tragen. Es ist so als ob wir Geschehnisse „anziehen“ die uns das ursprüngliche, unbewusste NEIN ins Bewusstsein ziehen wollen. So ist uns die Möglichkeit gegeben, die eingewickelte Spannung, durch Annahme dessen was IST, zu lösen. Das ist der Grund, warum wir nicht die „Millionen“ anziehen, die wir uns wünschen, sondern uns immer wieder mit demselben alten „Scheiß“ konfrontiert sehen.

Was können wir tun? Zum einen kann es wie gesagt hilfreich sein, die in den Zellen gespeicherte Spannung „rauszulassen“. Es gibt hierzu die verschiedensten Release-Techniken, die z.B. über die Muskulatur arbeiten (Rolfing, deep tissue massage). Egal welches Werkzeug Sie nutzen: Ziel ist es die tief gespeicherten und unterdrückten Gefühle von Wut, Hass, Ablehnung, Trauer, Angst, Unruhe, Machtlosigkeit, Einsamkeit etc. an die Oberfläche zu bringen und dann sofort uneingeschränkt anzunehmen.

Das Zaubermittel „totale Annahme“ habe ich bei Eckhart Tolle kennengelernt. Mir hilft es, wenn z.B. ein Gefühl der Angst aufflackert, diesem sofort Aufmerksamkeit und damit Raum zu schenken. Dies verhindert bei mir, dass die Angst wie sonst weggedrückt wird und sich nur noch über ein Gefühl der generellen Unruhe breit macht. In diesem Zustand der Unruhe würde ich nämlich sonst eine Art Hyperaktivität und Nervosität an den Tag legen, die mir selber gar nicht auffallen würde, die aber meine Familie als mein irrationales, gehetztes Handlungsmuster kennt. Sie gehen mir dann lieber aus dem Weg. Mein Körper aber muss diese Spannung ertragen und eventuell dann auch noch die Süßigkeiten oder den Alkohol, mit Hilfe dessen ich mich wieder „runter“ hole. Was können Sie tun, wenn bei Ihnen Wut, Angst oder Trauer in einer Alltagssituation hochkommt? 

Was  bedeutet eigentlich „rechtsdrehend“ und welche Wirkungen folgen daraus?

Sie kennen wahrscheinlich das Experiment von Dr. Popp, bei dem er bewies, dass es zwischen Pflanzen eine Kommunikation mittels Photonenübertragung gibt. Er bediente sich dabei der alten Erkenntnis, dass Pflanzen schneller wachsen, wenn sie in einem bestimmten Abstand gepflanzt werden. Wenn Sie also z.B. Sonnenblumen in einem Abstand von 20 cm pflanzen, dann haben Sie ein deutlich schnelleres Wachstum des jungen Keimlings, als bei 30 cm Abstand. Dies war nach Popp nur zu erklären, indem man davon ausging, dass die Pflanzen von der Anwesenheit ihrer Nachbarpflanze „wussten“, das heißt indem es zwischen beiden Pflanzen eine Kommunikation gab. Um einen Informationsaustausch über die Wurzeln auszuschließen, gab er mittig zwischen die Pflanzen eine Trennscheibe aus Holz in die Erde. Siehe da, die im Abstand von 20 cm gepflanzten Keime wuchsen so langsam wie die, welche weiter auseinander gepflanzt wurden. Auch bei Trennscheiben aus Metall, wussten die Keimlinge nicht voneinander. Ein einfaches Glas führte immer noch zu einer Trennung. Erst als er eine Trennscheibe aus Quarzglas verwendete, wuchsen die Keimlinge im 20 cm Abstand so schnell, als ob keine Trennscheibe vorhanden wäre. Das heißt also, dass die Keimlinge durch das Quarzglas kommunizieren konnten, was eine Kommunikation über Photonen (Lichtquanten) nahe legte. Die Eigenschaft des Quarzes, die Photonen, im Gegenteil zum „normalen“ Glas, nicht zu beeinflussen und so die Kommunikation zuzulassen ist der Punkt worauf ich Sie besonders aufmerksam machen möchte.

Gegossenes Glas hat eine plastische Struktur, in der bei Pressvorgängen auch noch Spannungslinien entstehen. Das können wir zwar mit unseren Augen nicht wahrnehmen, wenn ein Stein jedoch unsere Windschutzscheibe trifft und diese „platzt“, dann sehen wir die Spannungslinien als ein Netz feiner Risse. Quarzglas hat jedoch eine kristalline Struktur und wird nicht gepresst sondern geschnitten. Die eintretenden Photonen erhalten also keine Verzerrung sondern werden unverändert im geordneten Kristallgitter weitergeleitet. Nur wenn die Photonen beim Empfänger so ankommen, wie Sie sein sollen, klappt also die Kommunikation!

Kommen wir zurück zu uns Menschen und zur rechtsdrehenden Milchsäure. Hier müssen wir noch eine kleine Information aus der Chemie betrachten. Bei vielen organischen Molekülen gibt es sogenannte „optische Isomere“. Diese Stoffe sind entweder „rechtsdrehend“ oder „linksdrehend“. Das heißt, dass diese Moleküle einen Einfluss auf Licht (Photonen) ausüben, indem sie diese um ein paar Winkelgrade „verdrehen“. Stellen Sie sich hier zum besseren Verständnis ein Metallrohr von etwa 30 cm Länge vor. Wenn Sie an beide Enden eine Scheibe montieren von der eine drehbar ist, dann haben Sie schon den Versuchsaufbau. Geben Sie nun Wasser in das Rohr (in Ihrer Vorstellung) und leuchten Sie mit einer starken Lampe auf das nicht drehbare Ende mit dem senkrecht stehenden Schlitz. Nun sehen Sie am anderen Ende den Lichtstrahl dann austreten, wenn dort auch der Schlitz senkrecht steht. Das (destillierte) Wasser beeinflusst die Lichtquanten nicht. Geben Sie jedoch ein rechtsdrehendes Getränk in das Rohr, dann müssen Sie die drehbare Scheibe um ca. 6 Grad nach rechts (im Uhrzeigersinn) drehen, um die volle Lichtstärke zu sehen. Deshalb sagt man, diese Flüssigkeit sei „rechtsdrehend“.

Wussten Sie, dass obwohl in Natur reichlich linksdrehende Substanzen vorkommen, im Gewebe unseres Körpers praktisch nur rechtsdrehende Milchsäure angetroffen wird? Rechtsdrehende Milchsäure ist jedoch so selten, dass sie aufwendig hergestellt werden muss und entsprechend teuer ist. Warum hortet die menschliche Körperzelle diese eigenartige Substanz? Dazu gibt es leider keine Antworten von der Wissenschaft- aber ich habe eine Theorie:

Die Zelle speichert die rechtsdrehende Milchsäure um Photoneninformationen aus dem rechts-drehenden Informations-Segment zu empfangen. Diese Signale stellen dabei die Verbindung zur „zentralen Steuerung“ dar und erlauben erst ein sinnvolles Zusammenspiel aller Zellen eines Gewebes oder Organs und aller Gewebe und Organe untereinander. Prof. Popp sagt, dass alle Steuerung in einem Organismus in Lichtgeschwindigkeit passiert. Dies bedeutet, dass unser Zellstoffwechsel nicht aus der Erbinformation (DNS) der jeweiligen Zelle gesteuert werden kann (zu langsam), sondern dass die DNS und andere Steuerstellen einer übergeordneten „Zentrale“ unterstellt sind, welche ihre Befehle mittels Photonen weiterleitet. Um diese Photonen und deren lebensfördernden Informationen überhaupt empfangen zu können, muss ein rechtsdrehendes Milieu bestehen, welches durch die Speicherung von rechtsdrehender Milchsäure gewährleistet wird. Würde ein linksdrehendes Milieu überwiegen, dann wäre die „Empfängerantenne“ verstellt und die Steuerinformationen würden nicht ankommen.

Der Köper versucht also die linksdrehende Milchsäure (über eine schnelle Ausscheidung) loszuwerden und speichert die rechtsdrehende Milchsäure um die lebensfördernde  Informationsübermittlung zwischen gesunden Zellen aufrecht zu erhalten.

Wenn nun zum Beispiel durch einen anaerobe Gärstoffwechsel (siehe Warburg-Stoffwechsel) saure Stoffwechselprodukte anfallen, welche überwiegend linksdrehend sind, dann würde diese Zelle irgendwann einmal keine zentralen Steuerinformationen mehr erhalten. Sie würde aus seiner angedachten Funktion ausscheren und könnte auch in seiner Mitoserate (Zellteilungsaktivität) nicht mehr im Sinne des Organismus gesteuert werden. Es entsteht eine Rückentwicklung in eine funktionsärmere, undifferenzierte, embryonale Zelle, welche sich ungehemmt vermehren kann (=Krebserkrankung). Hier wäre auch der große Unterschied zwischen einer echten embryonalen Zelle und einer Tumorzelle zu finden. Die echte embryonale Zelle hätte nämlich eine hohe Konzentration an rechtsdrehender Milchsäure.

Meiner Theorie nach, haben wir als Embryos die höchste Konzentration an rechtsdrehender Milchsäure in den Zellen. Diese stammt aus dem Organismus der Mutter und der „Entzug“ durch den jungen Embryo verursacht die bekannte Lust auf saure Gurken in der frühen Schwangerschaft. Für den Embryo ist die rechtsdrehende Milchsäure jedoch enorm wichtig, da die Zellen noch recht undifferenziert sind und sehr viele steuernde Informationen benötigen um ihre endgültigen Platz im Stoffwechsel einzunehmen.

Einer der wichtigsten Ausgangspunkte für Gesundheit und Krankheit ist also unser Verdauungssystem. Wenn Sie diesem wunderbaren und empfindlichen System zu viel zumuten, dann herrscht in Ihrem Darm wie gesagt ein Klima das von Fäulnis, Entzündung, Gärung, Ablagerungen und linksdrehenden Stoffen dominiert ist. Wenn Sie dem Verdauungssystem jedoch das anbieten, was es tatsächlich braucht, dann stellt sich nach und nach ein lebensförderndes Klima ein, in dem alle wertvollen Inhaltsstoffe der Nahrung genützt werden können. Die rechtsdrehende Milchsäure, die für die Erhaltung dieser Funktionen eine Schlüsselrolle spielt, wird dann in Ihrem eigenen Dünndarm von den dort vorhandenen Bakterien produziert. Was ist aber nun die beste Ernährung um ein rechtsdrehendes Darmklima zu erreichen? 

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